Landessynode endete am 19. November 2010
Die 16. Westfälische Landessynode hat auch in ihren diesjährigen Syodenbeschlüssen zu gesellschaftspolitischen Themen Stellung bezogen:
Downloads der vollständigen Pressemitteilungen:
PresseInfo Nr. 11
Klares Nein zu Atom- und Kohlekraftwerken!
Weichen für eine zukunftsweisende Energieversorgung jetzt stellen!
PresseInfo Nr. 12
Für den Schutz minderjähriger Flüchtlinge!
Landessynode erhofft verstärktes Engagement der Landesregierung in NRW
PresseInfo Nr. 13
Wachstum ist nicht alles
Für eine ökologische und soziale Wirtschaft
Protestaktion der Klima-Allianz
Protest-Aktion der Klima-Allianz vor dem Bundestag zur Fraktionsklausurtagung von CDU/CSU:
"Schluss mit den Tricks! Die Energiewende ist machbar!"
Klima-Allianz entlarvt die Tricks der Hütchenspielerin Angela Merkel in der Energiepolitik: auf den Hütchen sind die Symbole der Erneuerbaren Energien, unter den Hütchen gefährliche Atomkraftwerke und dreckige Kohlekraftwerke
Berlin, 08. September 2010. Nachdem auf dem Atomgipfel vor wenigen Tagen den Atomkonzernen eine üppige Laufzeitverlängerung spendiert wurde und Kohlekraftwerke als klimaschädlichste Art der Energieerzeugung weiter subventioniert werden sollen, will Merkels Kabinett ihr so genanntes Energiekonzept nun auch auf der heute begonnenen zweitägigen CDU/CSU-Fraktionsklausurtagung absegnen lassen.
Aus diesem Anlass hat die Klima-Allianz, ein breites gesellschaftliches Bündnis aus insgesamt über 100 Umweltorganisationen, Entwicklungsorganisationen, Gewerkschaften und Kirchen, heute vor dem Bundestag Kanzlerin Merkel als Hütchenspielerin entlarvt: auf den Hütchen sah man Symbole für erneuerbare Energien, unter den Hütchen aber Atom- und Kohlekraftwerke.
Dazu erklärt Dr. Bernd Bornhorst, Abteilungsleiter Entwicklungspolitik des katholischen Hilfswerks Misereor und Mitglied im Sprecherrat der Klima-Allianz:
„Anstatt die Chance zu ergreifen, mit dem neuen Energiekonzept den Weg ins regenerative Zeitalter zu ebnen, setzt Deutschland weiter auf völlig überholte Energieressourcen wie Kohle und Uran. Das ist ein klarer Rückschlag im ambitionierten Klimaschutz und damit nicht nur ein schwarzer Tag für Deutschland sondern auch für die Menschen in den Entwicklungsländern. Sie sind die diejenigen, die den von uns verursachten Klimawandel ausbaden müssen. Eine weitere Trickserei am deutschen Ausbau Erneuerbarer Energien vorbei ist ihnen gegenüber unverantwortlich.“
Pfarrer Klaus Breyer, Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen und Sprecher der Klima-Allianz sagt:
„Schon Ende September sollen die jetzt vorliegenden Pläne der Bundesregierung in Gesetze gegossen werden. Wenn dies geschieht, verabschiedet sich die Koalition endgültig von einer zukunftsfähigen Energiepolitik und einem ambitionierten Klimaschutz. Die deutsche Bevölkerung wird dann über Jahrzehnte hohe Kosten und Risiken tragen müssen. Für lange Zeit wird eine zentralistische Energieversorgung konserviert. Sie wird verhindern, dass intelligente Netze aufgebaut werden und eine Innovations- und Ausbaudynamik im Bereich der Erneuerbaren in Gang kommt. Tausende von Arbeitsplätzen stehen auf dem Spiel. Wenn die Atomkraftwerke nun nicht abgeschaltet werden, sinken nicht die Energiepreise, sondern es steigen die Gewinne der großen Energieunternehmen und das Risiko, das wir alle tragen müssen“, erklärt Breyer.
„Wir fordern die Bundesregierung deshalb mit Nachdruck auf, endlich ein zukunftsfähiges Energiekonzept zu verabschieden. Dazu ist noch nicht zu spät. Es wäre ein Zeichen von politischer Stärke, sich von offensichtlichen Fehlentscheidungen und Mogelpackungen zu verabschieden. Wir appellieren an die Bundesregierung, sich nun in einen wirklich offenen Diskurs mit Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu begeben, um schließlich ein gesellschaftlich akzeptiertes Konzept zu verabschieden, das der wohl größten Herausforderung, vor der die Menschheit steht, gerecht wird.“
Alle Informationen zur verbändeübergreifenden Kampagne "Schluss mit den Tricks!" unter www.klima-allianz.de
Wort der Evangelischen Kirchen zur Finanznot der Kommunen in NRW
Die evangelischen Kirchen und die Diakonie in NRW nehmen wahr, dass die im neu gewählten Landtag vertretenen Parteien erkannt haben, dass den Kommunen in akuter Finanznot geholfen werden muss, weil ihnen sonst politische und wirtschaftliche Handlungsfähigkeit droht.
"Fair teilen statt sozial spalten"
Protest der Bundeskonferenz des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt gegen die aktuellen Sparpläne der Bundesregierung
Schwerte. Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) in der Evangelischen Kirche in Deutschland protestiert gegen die geplanten ungerechten und unsozialen Sparbeschlüsse der Bundesregierung. Ausgehend von der täglichen Erfahrung der KDA-Mitarbeitenden bei der Begleitung und Beratung von Menschen in der Arbeitswelt und von Erwerbslosen halten die Delegierten der KDA-Bundeskonferenz in Fulda die Kürzungsbeschlüsse der Bundesregierung für in höchstem Maße ungerecht, unverhältnismäßig und gefährlich. Die Armut in Deutschland ist kein unabwendbarer Zustand, sondern Ergebnis politischer, wirtschaftlicher und unternehmerischer Entscheidungen.
Der KDA im Institut für Kirche und Gesellschaft ist Mitglied der Bundeskonferenz.
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Zahlreiche Stellungnahmen zu den Sparvorhaben
der Bundesregierung finden Sie unter dem Link Material/Wirtschaft auf dieser Homepage.
EKD-Ratsvorsitzender kritisiert Sparpaket der Bundesregierung
"Es hat eine soziale Schieflage und wird dazu dienen, dass wir ein weiteres Auseinanderdriften zwischen Arm und Recih werden".
Kampagnenstart "Heute für die Zukunft einkaufen - Ökofair geht jeden an"

Schirmherrin
Katrin Göring-Eckardt (Präses der Evangelischen Kirche von Deutschland, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages):
„Als Kirche müssen wir uns mit all den kirchlichen Einrichtungen unserer Marktmacht bewusst werden. Allein die Küchen in Tagungsstätten, Heimen und Krankenhäusern der evangelischen Kirchen haben ein jährliches Einkaufsvolumen von fast einer halben Milliarde Euro. Nach öko-fairen Kriterien einzukaufen, wäre ein riesiger Schub für eine zukunftsfähige Landwirtschaft und für mehr globale Gerechtigkeit. Genau hier setzt das Projekt Zukunft einkaufen an, um einen Bewusstseinswandel in der Kirche, ihren Einrichtungen und bei ihren Mitgliedern zu erreichen.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!“
Hier finden Sie die Broschüre und Plakate zu der Kampagne.