Forderungen vom Ökumenischen Kirchentag in München 12.-16. Mai 2010

RESOLUTION ZUM ENERGIEKONZEPT DER BUNDESREGIERUNG

Wir fordern die Bundesregierung auf, ein Energiekonzept zu verabschieden, das die Reduzierung der deutschen Treibhausgase um mindestens 40% bis 2020 und mindestens 95% bis 2050 zum Ziel hat, am Atomausstieg festhält, den Neubau von Kohlekraftwerken stoppt, Energieeffizienz wirksam fördert, die Energieinfrastruktur um- und ausbaut und die vollständige Umstellung auf Erneuerbare Energien konsequent durchführt.

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RESOLUTION ZUM THEMA "UNSER TÄGLICH BROT"

Der Klimawandel gefährdet die Sicherung unserer Ernährung. Aus diesem Grund müssen alle Anstrengungen unternommen werden. unsere Ernährungsgrundlagen zu sichern. Hierzu gehört eine nachhaltige Landbewirtschaftung, wie sie auch der Weltagrarbericht empfohlen hat.

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RESOLUTION ZUM THEMA "ZUKUNFTSFÄHIGE MOBILITÄT"

Die globalen Herausforderungen eines sich beschleunigenden Klimawandels, des Erhalts der Artenvielfalt und der Endlichkeit der Ressourcen erfordern eine zukunftsfähige Mobilität auf Straßen, Schienen, zu Wasser und in der Luft, deren Kennzeichen Ressourchenschonung, Naturverträglichkeit und Selbstbegrenzung sind.

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"Klima Allianz: Klimaschutz und erneuerbare Wärme kalt abserviert"

Haushaltssperre der Bundesregierung für das Marktanreizsystem für erneuerbare Energien muss aufgehoben werden.

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Klima- und Energiepolitik in NRW

Die NRW-Landtagswahl - eine Weichenstellung für Deutschland?

Referate der Tagung Ende April im Haus Villigst

Die Tagung gab einen präzisen Überblick über die aktuelle Klima- und Energiepolitik in Deutschland mit Schwerpunkt NRW.
Es wurde mit Vertretern aus Wissenschaft, (Energie-)Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft über die Zukunft der Energieversorgung diskutiert.
Wir fragten energie- und klimapolitische Sprecher aller Parteien, nach dem,  was bei ihrer Partei zur Wahl steht und was dies für eine zukunftsfähige Energieversorgung bedeutet.

Weitere Informationen und Beiträge finden Sie hier ...

 

Klimaschutz in Nordrhein-Westfalen durchsetzen!

Briefentwurf an die PolitikerInnen der Koalitionsverhandlungen in NRW

Die Klima-Allianz und Greenpeace schlagen vor, die Landesraumordnung künftig am Ziel des Klimaschutzgesetzes und den Zwischenzielen des Klimaschutzplans auszurichten.

Klimaschutz in Deutschland kann nur gelingen, wenn mit der energetischen Modernisierung von Energieerzeugung, Wirtschaft und Verwalgung in Nordrhein-Westfalen unverzüglich und entschlossen begonnen wird. Wir fordern Sie auf:

Ergreifen Sie die Chance, und halten Sie diese Ziele im Koalitionsvertrag fest.

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NRW braucht Neuanfang in der Energiepolitik

Kirchen, Entwicklungsorganisationen und Umweltverbände fordern den Stopp neuer Kohlekraftwerke
Klimaschutzgesetz für NRW bringt Ausweg aus der energie-
politischen Sackgasse von Schwarz-Gelb

Pressemitteilung der Klima-Allianz

 

Im Zweifelsfall für die Energiewirtschaft!?

Pressemitteilung vom 22.06.2010 der Klima-Allianz zum Treffen der Stromversorger mit der Bundeskanzlerin

 

Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken

Die Bundesregierung bereitet die Genehmigung einer Laufzeitverlängerung von deutschen Atomkraftwerken vor. Im Maximalfall ist eine Verdoppelung der Betriebszeiten auf 60 Jahre geplant. Vor diesem Hintergrund dokumentieren wir die Beschlüsse und Stellungnahmen der EKvW vom April 2006 zum 20. Jahrestag der Reaktorkatastrope von Tschernobyl.

 

20 Jahre Tschernobyl

"Apokalyptische Version", Luise Krolzik

Texte und Beschlüsse zum Jahrestag der Reaktorkatastrophe

In jenen Apriltagen des Jahres 1986 bereiteten gerade Arbeitsgruppen die Landessynode der westfälischen Kirche vor. Das Schwerpunktthema der Synode lautete: "Verantwortung für Gottes Schöpfung angesichts von Umweltzersötrung, Arbeitslosigkeit, Hunger in der 3. Welt und Rüstungseskalation". Niemand konnte ahnen, wie schnell die Überlegungen zur Schöpfungsverantwortung und zu den ethische vertretbaren Grenzen des wissenschaftlich-technischen Fortschritts eine schockierende Aktualität erhalten würde.

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Energiepolitik und Klimaschutz in Deutschland und im Energieland NRW

Kirchliche Stellungnahmen

Deutschland muss sich Ziele zur Minderung der Treibhausgase setzen, die im Einklang mit den Erkenntnissen der Klimawissenschaft stehen und gleichzeitig den künftigen kohlenstoffarmen Entwicklungspfad vorgeben. Daraus folgt die Verpflichtung, die Kohlendioxid-Emissionen bis 2020 um 40% (gegenüber 1990) und bis 2050 um 80 bis 95% (gegenüber 1990) zu verringern. Angesichts der dramatischen Beschleunigung des Klimawandels seit dem letzten IPCC-Bericht sollte diese Emissionsreduktion vorrangig im eigenen Land erbracht werden und der internationale Handel mit Emissionsrechten (vor allem CDM) zusätzlich sein.
Das „Energieland Nr. 1“ Nordrhein-Westfalen hat hohe CO 2 -Emissionen und damit eine besondere Verantwortung. Rund ein Drittel der deutschen Stromerzeugung findet in Nordrhein-Westfalen statt. Fast 30 % der in Deutschland benötigten Gesamtenergie werden hier verbraucht. Mit durchschnittlich 16 Tonnen Kohlendioxidausstoß pro Kopf und Jahr ist der Verbrauch der Einwohner in NRW nicht viel geringer als der der Einwohner der USA.
Gelingt in Nordrhein-Westfalen die Umsetzung eines wirkungsvollen Klimaschutzprogramms, hat dies Vorbild- und Sogwirkung für den Klimaschutz in Deutschland und Europa.

Hier finden Sie Stellungnahmen der Landessynode aus den Jahren 2007, 2008 und 2009 sowie einen offenen Brief an die Landesvorsitzenden von CDU und FDP und einen Sprechzettel zur Landespressekonferenz vom 15.12.2009. 

 

Klimaallianz - Klimaschutz braucht eine gesellschaftliche Bewegung

Die Klimaallianz wurde 2006 mit Unterstützung der Evangelischen Kirche von Westfalen gegründet (www.die-klima-allianz.de). Die Klimaallianz ist ein stetig wachsendes zivilgesellschaftliches Bündnis von mittlerweile über 100 Organisationen. Kirchen, Gewerkschaften, Entwicklungs- und Umweltverbände treten gemeinsam mit klaren Positionen und Aktionen in die Öffentlichkeit. Der Druck der weltweiten Zivilgesellschaft auf politische Akteure ist von großer Bedeutung, damit wolkige Absichtserklärungen zum Klimaschutz in konkrete Maßnahmen münden.
Das Handeln gegen den Klimawandel wird getragen von einer wachsenden gesellschaftlichen Bewegung.

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Klimaallianz an der Baustelle des Kohlekraftwerks Neurath

Auf dieser Erde reisen wir gemeinsam. Das Klima ist ein globales öffentliches Gut. Heute am 8. Dezember 2007, dem weltweiten Klimaaktionstag, senden wir von Neurath aus ein Signal an die Politik: die Zeit ist reif für glaubwürdige Taten. Es geht um Gerechtigkeit: Jeder Mensch, hier und überall auf der Welt, in unserer Generation und in den kommenden, hat das Recht, die natürlichen Lebensgrundlagen der Erde in nachhaltiger Weise zu nutzen.

Rede von Präses Alfred Buß auf der Demonstration der Klimaallianz an der Baustelle des Braunkohlekraftwerks Neurath (Dezember 2007)

 

Umkehr zum Leben

Nachhaltige Entwicklung im Zeichen des Klimaschutzes
Eine Denkschrift des Rates der EKD

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Klima der Gerechtigkeit

Entwicklungspolitische Klimaplattform der Kirchen, Entwicklungsdienste und Missionswerke

Armutsbekämpfung, Ernähungssicherheit und Klimaschutz sind heute zentrale Herausforderungen der Menschheit. Diese Plattform benennt vor diesem Hintergrund Leitbilder und Positionen der kirchlichen Entwicklungs-, Missions- und Partnerschaftsarbeit und leitet daraus politische Forderungen ab.

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Die Entdeckung der Ökologie im Reden von Gott

Foto: akg/Erich Lessing

"Theologie im Anthropozän"

Lange wurde im Abendland eine naturvergessene Theologie gepflegt.
Die ökologisch-technologische Krise lässt diese obsolet erscheinen. Stattdessen stärkt eine sorgsame Sichtung der biblischen Befunde den achtsamen Umgang mit der Natur, wie der Theologe und westfälische Umweltbeauftragte Klaus Breyer anmerkt.

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Neue Engergie- und Industriepolitik

Zukunftsaufgabe für Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Bürger muss sein, die Umstellung zur "abfallfreien" Energieversorgung schneller als bisher zu verwirklichen.

Auszug aus "Zukunft gewinnen für NRW", Inst. Ethik und angrenz. Sozialwissen., MS 2009

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Gesamtpapier: http://www.pangaea-verlag.de/cgi-bin/sitexplorer.cgi?/Sonstiges/ 

 

Natur als Schatz

Der Schutz der Natur ... fordert ... unser Wissen und Können so anzuwenden, dass wir über die primitive Ausbeutung und Zerstörung hinaus zu denken lernen.

Auszug aus "Zukunft gewinnen für NRW", Inst. Ethik und angrenz. Sozialwissen., MS 2009

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Gesamtpapier: http://www.pangaea-verlag.de/cgi-bin/sitexplorer.cgi?/Sonstiges/ 

 

Kopenhagen - "Change the politics"

Artikel UK 20.12.2009

  

Foto: Andreas Duderstedt, Bielefeld

 

Handlungsperspektiven für die Kirchen

Kirchen als Anwälte und Akteure einer zukunftsfähigen Energieversorgung.

Präses Buß, Energieforum Mühlheim 2007

 

 
 
 
 
Ökologie
 

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